Veranstaltungen des
Heimatvereins Kraichgau:
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Samstag, 26.05.2012 |
Exkursion nach Mannheim: Ausstellungsbesuch „Benedikt
und die Welt der frühen Klöster“. Verbindliche Anmeldung
erforderlich. Anmeldeschluss ist der 5. Mai
2012. Unkostenbeitrag liegt bei 13,- €
(erm. Eintritt incl. Führung) Mit der
Ausstellung "Benedikt und die Welt der frühen Klöster entführen die
Reiss-Engelhorn-Museen ihre Besucher nach der erfolgreichen
Staufer-Ausstellung erneut ins Mittelalter. Benedikt von Nursia gilt als Vater
des abendländischen Mönchtums. Um das Jahr 529 gründete er in Italien das
Kloster Montecassino, das zum Mutterkloster der Benediktiner wurde. Nach der
von ihm verfassten Klosterregel leben bis heute Benediktiner auf der ganzen
Welt. Die Benediktinerklöster waren Jahrhunderte lang Zentren geistigen
Lebens. Hier wurden die Grundlagen für unsere heutige Kultur gelegt. Die
Ausstellung vereint zahlreiche kostbare Exponate. Sie illustrieren den Alltag
der Mönche und verdeutlichen die Bedeutung der Klöster für Bildung,
Wirtschaft und Herrschaft. Die Schau stellt anschaulich dar, wie die Idee
Europas ausgehend von seinen Klöstern Gestalt annahm. Die außergewöhnliche
Bedeutung des benediktinischen Erbes für die abendländische Kultur zeigt sich
in bedeutenden Handschriften sowie Gold- und Silberarbeiten von Weltrang. |
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Samstag, 30.06.2012 |
Exkursion nach Bruchsal-Heidelsheim. |
Beachten Sie auch die Termine der
Arbeitskreise
und die Öffnung unserer
Kraichgau-Bibliothek
Einen
Gesamtüberblick über die Termine
finden Sie auf unserer Startseite.
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2012 |
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Samstag, 14.04.2012 |
Burgenexkursion nach Neckarsteinach. Die
Hinterburg oder auch Alt-Schadeck ist die älteste der vier Burgen Vorderburg,
Mittelburg, Hinterburg und Schwalbennest und die Stammburg der Edelfreien
von Steinach. Es ist eine fünfeckige Burganlage auf einem Felsdorn der nach
drei Seiten steil abfällt. Gegen den Berg ist sie mit einer gewinkelten
Schildmauer und einem über 20 m hohen Bergfried gesichert. Der voll ausgemauerte
mindestens 23 m tiefe Brunnen im Burghof hat in 18 m Tiefe eine begehbare
Abzweigung in Richtung Mittelburg. Die
Burgruine Schwalbennest, eigentlich Schadeck, ist die jüngste der vier
Neckarsteinacher Burgen. Der Aufgang zur Burg war ursprünglich über einen
Serpentinenweg möglich und später über einen in den Fels geschlagenen
Halsgraben. Statt
des Bergfriedes verfügt die Burg über eine zweiflüglige Schildmauer, die mit
der Spitze gegen das Felsmassiv zeigt. Auf der Schildmauer verläuft ein
Wehrgang. Bei Umbauarbeiten im 15. Jahrhundert wurde der Palas in den
geschützten, aber feuchten Winkel der Schildmauer verlegt und der Wehrgang
erhielt an seinen beiden Enden jeweils einen Turm. |
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Samstag, 10.03.2012 |
Exkursion nach Eppingen-Kleingartach Führung
auf dem Burgstall Leinberg bei Eppingen-Kleingartach durch Alexander Krysiak Die
Leinburg (oder Luneburg) wurde um 1220 als Höhenburg erbaut, war Sitz der gleichnamigen
Herren von Leinburg, deren erstes namentlich bekannte Mitglied Ludwig von
Leinburg 1231 genannt wird, der für die Stauferkönige Heinrich (VII.) und Konrad
IV. als Ministeriale tätig war und im Kloster Maulbronn begraben liegt, wie
er es in einer Urkunde von 1241 verfügte und dessen Grabplatte sich auch in
Maulbronn befindet. Ende des 13. Jahrhunderts sind die Leinburger bereits
ausgestorben, ihr Besitz fällt an die Herren von Weinsberg, die 1282/83 als
Vormünder der beiden letzten minderjährigen Adligen von der Leinburg erscheinen
und beim Teilungsvertrag von 1325 im Besitz der Leinburg, der Stadt Gartach
und des Dorfes Niederhofen erscheinen. Auf das Betreiben der Weinsberger
wurde Ende des 13. Jahrhunderts die Stadt Gartach gegründet und Niederhofen
1325 erstmalig erwähnt. Der danach folgende häufige Besitzerwechsel schadete
der Burg, die 1427 das letzte Mal urkundlich genannt ist. Allmählich zerfiel
sie bis nur noch spärliche Mauerreste und der Burggraben sichtbar waren. Ende
des 19. Jahrhunderts wurde aus restlichen Quadern ein Weinberghäuschen
errichtet, das seither eine Wengertwirtschaft beherbergte und 1973 dem Neubau
eines modernen Gaststättengebäudes weichen musste. Kleinere archäologische
Untersuchungen wurden 1973 angestellt. Die Besitzgeschichte der Leinburg
wurde zwischen 2009 und 2011 von Alexander Krysiak erforscht. Dabei konnten
einige erstaunliche Neuigkeiten ans Tageslicht gebracht werden. |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2011 |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2010 |
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Samstag,
06.11.2010 |
Exkursion zum Eppinger Stadtteil Kleingartach. Man
sieht schon an den Bezeichnungen mancher Häuser, dass die Geschichte
Kleingartachs bis weit in das 16. Jahrhundert eng mit der Geschichte des
Kraichgaus verbunden war. Geographisch gehört das Leintal noch zum Kraichgau. |
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Samstag,
09.10.2010 |
Exkursion nach Bauerbach. Im Anschluss daran bestand
die Möglichkeit der Teilnahme an der Veranstaltung der HOG Sanctanna und
anderen Rückkehrergruppen aus dem Banat. Die
Gemeinde Bauerbach, heute ein Stadtteil von Bretten, wurde erstmals 778 im
Lorscher Kodex erwähnt. 1090 wird sie Besitz des Klosters Hirsau und 1511
ging sie an das Domkapitel zu Speyer, bis sie 1803 zu Baden kam. Die alte
Kirche wird erstmals 1103 erwähnt und 1528 erweitert. Sie war jedoch im
18. Jahrhundert so baufällig, dass sie durch eine neue ersetzt wurde.
Der Bau der heutigen Pfarrkirche St. Peter, wurde 1781 begonnen, aber erst
1790/91 fertig gestellt. Doch schon 1808 musste der Turm erneuert werden, da
er schlecht fundamentiert war. Der barocke Hochaltar von 1792 wurde 1898
durch einen neugotischen ersetzt. Bei der Umgestaltung 1962 und 1987 erhielt
die Kirche ihr heutiges Aussehen. Als besondere Sehenswürdigkeit ist auch das
Rathaus
zu erwähnen, das laut einer Inschrift am Außengebälk im Jahre 1585 erbaut
wurde. In Bauerbach bestand bis 1894 eine jüdische Gemeinde. Ihre Entstehung
geht in das 18. Jahrhundert zurück. Erstmals werden 1714 Juden am Ort
genannt. Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts war ein Betsaal vorhanden.
Das Haus des alten Betsaales ist erhalten. 1890 wurde das Gebäude verkauft
und wird seitdem als Wohnhaus genützt (Bürgerstraße 48). Um 1890 ist auch das
vor der Synagoge befindliche "Judenbrünnle" verdolt worden. |
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Samstag,
11.09.2010 |
Exkursion nach Kirchhausen. |
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Samstag,
04.09.2010 |
Exkursion zur Minneburg oberhalb
von Neckargerach-Guttenbach. Weiter
führte die Exkursion auf die andere Neckarseite zur Burg Dauchstein bei Binau.
Sie soll um 1030 als Zollburg für die Neckarschifffahrt errichtet worden
sein. Nach Überlieferungen soll das Eintreiben des Wegezolls mit Hilfe einer
über den Neckar gespannten Kette, die erst gesenkt wurde, nachdem der
geforderte Zoll bezahlt war, erfolgt sein. Von der Burganlage ist heute im
Wesentlichen nur noch der Wohnturm vorhanden. Die weiteren Bauwerke (Palas
und die 1,7 Meter dicke Schildmauer) sind Ruinen und nur noch in Resten
erkennbar. Der ehemalige Palas ist nach Abbruch eines Teils der Felsplatte
zum größten Teil verschwunden. Der Wohnturm, vielfach fälschlicherweise als
Bergfried beschrieben, ist 20 Meter hoch und umfasst eine Fläche von 6 x 6
Metern. Zudem weist der Turm zwei Besonderheiten auf: Sein Abtritt war nicht wie üblich freiliegend, sondern
innenliegend mit einer Abflussröhre nach außen. Auch sind die Stockwerke des
Wohnturms nicht mit Holztreppen oder Leitern verbunden, sondern mit sehr
engen und niedrigen Treppengängen in der Außenmauer. |
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Samstag,
14.08.2010 |
Exkursion nach Walldorf. Der
Lothringer aus Nancy gehört zu den bedeutendsten Künstlern Europas um 1600.
Er war ein genialer Darsteller der Menschen seiner Zeit. Kunstfreunde haben
damit die Gelegenheit an über 200 Kupferstichen und Radierungen das Oeuvre
dieses bedeutenden Meisters kennen zu lernen. Seine Werke waren bereits zu
seinen Lebzeiten sehr begehrt. Die Radierungen wurden von Malern, wie z.B.
Rembrandt, hoch geschätzt und gesammelt. |
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Samstag,
24.07.2010 |
Exkursion nach Wimpfen im Tal. Die Stiftskirche St. Peter in Bad Wimpfen ist die Kirche
eines mittelalterlichen Ritterstifts und gilt als eines der bedeutendsten
Bauwerke der frühen Gotik in
Deutschland. Sie diente der Ausbildung der Söhne von Adligen im Kraichgau.
Die Kirche liegt inmitten des einstigen Römerkastells Wimpfen im Tal
gegenüber der Jagstmündung. Wie bei den meisten Kastellen bildete sich bald eine
umgebende zivile Siedlung, in der sich vor allem Händler und Handwerker
ansiedelten. Nach der Verlegung der Reichsgrenze zum Limes bei Jagsthausen (138-161)
verlor das Kastell seine militärische Bedeutung. Umso bedeutender war das
römische Wimpfen im Tal als zivile Stadt. Es wurde Hauptort eines römischen
Verwaltungsbezirks namens Civitas Alisinensium und als eine von wenigen
Römerstädten im heutigen Süddeutschland mit einer Stadtmauer und einem Graben
geschützt. Die ummauerte Fläche betrug etwa 19 Hektar, damit gehörte Wimpfen
zu den größten Römerstädten im heutigen Baden-Württemberg. Die Cornelienkirche ist eine spätgotische evangelische
Kirche, die im Dreißigjährigen Krieg als Hauptquartier Tillys während der
Schlacht bei Wimpfen diente, weshalb sie im Volksmund auch Tillykapelle
genannt wird. Die ansonsten unscheinbare kleine Kirche zeichnet sich durch
alte Wandmalereien im Inneren und ein kunstvolles Portal aus. |
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Samstag,
19.06.2010 |
Exkursion nach Neckarbischofsheim. Im
Anschluss an die Stadtführung fand im Gasthaus „Zur Krone“ die Jahreshauptversammlung statt, bei der
in diesem Jahr turnusgemäß auch Neuwahlen durchgeführt wurden. |
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Samstag,
15.05.2010 |
Exkursion nach Meckesheim. Meckesheim
wurde erstmalig 822 im Lorscher Codex als Meckinesheim erwähnt und ist
vermutlich eine fränkische Siedlung, die ihren Namen von einem Stammesfürsten
Mekin (o. ä.) erhielt. Die östlich des Dorfes gelegene Ruine der
Martinskirche ist eine der ältesten Pfarrkirchen der Gegend, die
wahrscheinlich noch aus der Zeit der fränkischen Besiedlung im 6. oder 7.
Jahrhundert datiert. |
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Samstag, 17.04.2010 |
Exkursion nach Bruchsal-Untergrombach. |
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Samstag, 06.03.2010 |
Exkursion nach Sinsheim-Steinsfurt.
Die
Führung stellte, neben anderen interessanten Aspekten der Steinsfurter
Geschichte, den Besuch der restaurierten alten Synagoge in den Mittelpunkt.
Diese diente nach der Auflösung der ehemaligen jüdischen Gemeinde Steinsfurt
jahrzehntelang als Lagerhalle eines Handwerkers und war bei unserer letzten
Exkursion nach Steinsfurt noch nicht zu besichtigen. |
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Samstag, 30.01.2010 |
Exkursion nach Bretten anlässlich des Melanchthonjahres. Führung
durch die Gedächtnishalle und durch die Sammlungen (Hans-Joachim Reiber, Vorsitzender des Melanchthonvereins Bretten). Der Besuch des
Melanchthonhauses als Auftaktveranstaltung wurde ausgewählt, weil 2010 sich der 450.
Todestag Philipp Melanchthons jährt. Dessen Beiname „Praeceptor Germaniae“ verweist
auf seine herausragende Bedeutung für die Geschichte Deutschlands, nicht nur
für die evangelische Kirche. Er ist, und das kann man ohne Übertreibung
sagen, auch der bedeutendste Kraichgauer |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2009 |
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Samstag, 14.11.2009 |
Exkursion zum jüdischen Friedhof Bad
Rappenau-Heinsheim unter Leitung von Bernd Röcker. Bereits im 16.
Jahrhundert wurde im Gewann "Schlierbach" (nahe den Heinsheimer
Aussiedlerhöfen) ein Friedhof angelegt. Er diente bis zum 19. Jahrhundert
auch den Juden zahlreicher (bis zu 25) umliegender Gemeinden als Begräbnisstätte.
In der NS-Zeit blieb der Friedhof unversehrt. Nur wenige jüdische Friedhöfe Süddeutschlands
haben eine derart reiche Symbolsprache auf den Grabsteinen. Im Anschluss an die
Führung durch den Friedhof fand in der Brauereigaststätte Häffner in Bad
Rappenau ein Vortrag über neueres Schrifttum zum Judentum im Kraichgau und
den angrenzenden Gebieten mit anschließender Aussprache statt. |
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Samstag, 17.10.2009 |
Exkursion nach Kraichtal-Landshausen Aufgrund der schlechten
Witterung musste der Programmablauf umgestellt werden. Im Sportheim in der Eschbachstraße,
nach Einzug der Trachtenträger, Begrüßung durch Bürgermeister Hintermayer und
Vorstellung der Stadt Kraichtal. Später Führung unter Leitung von Bernd
Röcker um die Kirche sowie zu den Sehenswürdigkeiten Landshausens. Dabei
legte die Ortsgruppe Kraichgau der HOG Sanktanna bei einem nahen Wegekreuz
Rosmarin zum Gedenken an die Ahnen nieder. Neben Darbietungen bäuerlichen
Arbeitens der vorindustriellen Zeit wie Hanfbrechen, Flachsbrechen oder
Spinnen auf dem Spinnrad wurde auch vorgeführt, wie Seile gedreht wurden und
wie frührer mit Dreschflegeln gedroschen wurde. Anton Machauer gab einen
kurzen geschichtlichen Überblick zum Dreschen und zu Dreschflegelsprüchen.
Bei der anschließenden Fortsetzung der Veranstaltung in der Festhalle
unterhielten die Kraichtaler Blasmusikanten mit volkstümlichen Weisen.
Mundartgedichte und Anekdoten aus Kraichtal, Volksliedgesang und
Ziehharmonikaspiel umrahmen die Darbietungen. |
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Samstag, 26.09.2009 |
Exkursion nach Ellmendingen
(Enzkreis) Führung durch den Ort (ehemalige
Wehrkirche, Fachwerkhäuser, mittelalterliche Kelter, unverfälscht erhaltene
Bachzeile entlang der Durlacher Straße u. a. m.) unter Leitung von Bernd
Röcker Ellmendingen,
Kelterns zweitgrößter Ortsteil, wurde erstmals 919 urkundlich als
"Almusdingen" erwähnt. Zunächst in Hirsauer Besitz, dann in solchem
der Herren von Remchingen, kam Ellmendingen im 14. Jahrhundert schließlich an
Baden. Der Ort wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688/89 niedergebrannt. Die
Evangelische Kirche liegt auf einer Anhöhe und ist als Wehrkirche ausgelegt.
Von dem um das Jahr 1100 erstmals erwähnten Bau ist in der Bausubstanz der
heutigen Kirche nichts mehr erhalten. Der älteste Teil der Kirche ist der
1404 begonnene massige Chorturm im Osten. Anschließend erhielt das Langhaus
ein Portal sowie zwei hohe gotische Maßwerksfenster. Pfeiler und Spitzbögen
aus der Turmmauer des Langhauses mussten 1775 beim Einbau der Orgelempore
abgetragen werden. In einer alten Ortsbeschreibung von 1803 ist zu lesen,
dass früher eine Zugbrücke den Zugang zum Friedhof bildete. Der
große Sohn der Gemeinde Johannes Kepler, berühmter Astronom und Mathematiker,
wohnte 1579 bis 1584 in Ellmendingen, wo sein Vater das Gasthaus „Sonne“
gepachtet hatte. Eine Gedenktafel am Gebäude Durlacher Straße 24 hält dies in
Erinnerung. Ein
besonderes Kleinod ist die im 16. Jahrhundert erbaute Kelter, eine
„Torkel", die heute eine seltene Sehenswürdigkeit darstellt. Sie ist ein
großer Holzbau mit Krüppelwalmdach, worin bis 1937 gekeltert wurde. Ein
Neubau übernahm 1939 ihre Aufgabe. In den Jahren 1758-60 wurde an der
südlichen Schmalseite ein zweigeschossiges Kelterstübchen angebaut, in dem
heute das Heimatmuseum untergebracht ist, in dem auch wechselnde
Kunstausstellungen stattfinden. |
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Samstag, 05.09.2009 |
Exkursion nach Ötisheim-Schönenberg Kurzreferat zu den
Eppinger Linien und Besuch der nahe dem Ort gelegenen Sternschanze am
Sauberg, einem Teilstück der Eppinger Linien unter Leitung von Bernd Röcker,
Vorsitzender des Heimatvereins Kraichgau e.V.. Anschließend Führung durch den
Ort und das dortige Waldensermuseum. Herzog
Eberhard Ludwig von Württemberg erlaubte den vertriebenen Waldensern die
Ansiedelung in seinem Herzogtum. Unter der Leitung des Pfarrers Henri Arnaud
besiedelten sie eine damals abgelegene, menschenarme Gegend im Nordwesten des
Herzogtums, nahe dem Ort Ötisheim im jetzigen Ortsteil Schönenberg. Das
ehemalige Wohnhaus von Henri Arnaud beherbergt heute ein Waldensermuseum. Am
Haus angebracht ist eine Tafel, die an die Einführung der Kartoffel erinnert.
Denn die Waldenser pflanzten bei ihrer Ankunft unter anderem Kartoffeln an,
die bis dahin von den Einheimischen nicht genutzt wurden. Somit hängt die
Niederlassung der Waldenser in Süddeutschland unmittelbar mit der Verbreitung
der Kartoffel zusammen. Die
Eppinger Linien waren eine befestigte Verteidigungslinie, die von Weißenstein
bei Pforzheim über Mühlacker, Sternenfels, Eppingen bis nach Neckargemünd
reichte. Sie hatte eine Gesamtlänge von 86 km. Die Eppinger Linien wurden in
den Jahren 1695 bis 1697 unter dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, auch
„Türkenlouis“ genannt, in Fronarbeit errichtet, um französische Raubzüge im
Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697) zu unterbinden. |
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Samstag, 08.08.2009 |
Exkursion nach Waghäusel Die Leitung hatten
Gilbert Roth, 1. Vors. des Heimatvereins Wiesental, und unser Beiratsmitglied
Jörg Zobel. Nach einer kurzen
Besichtigung der Kirche, deren Geschichte bis in das frühe 15. Jahrhundert
zurück reicht, ging es zu Fuß zur nahe gelegenen Eremitage. Fürstbischof
Damian Hugo von Schönborn hatte diese in der Zeit von 1724-1729 unmittelbar
neben der Wallfahrtskirche bauen lassen. Es handelt sich um einen achteckigen
Schlossbau mit vier Flügeln, erbaut von Johann Michael Ludwig Rohrer und ab
(etwa) 1737 von Johann Balthasar Neumann (1687-1753) erweitert. Bei der Eremitage
standen sich im Gefecht bei Waghäusel am 21. Juni 1849 badische
Revolutionstruppen unter Franz Sigel und eine Invasionsarmee unter
preußischer Führung gegenüber. Die badischen Truppen konnten die Invasoren an
diesem Tag zwar schlagen, doch sie setzten nicht konsequent genug nach, so
dass sich Preußen reorganisieren konnten und die Revolutionäre schließlich
aufrieben. Am Tag vor der entscheidenden Schlacht fand in Wiesental, am
20.06., bereits ein Gefecht zwischen preußischen Husaren und
Freiheitskämpfern mit mehreren Toten statt. Daran erinnern ein Denkmal und
ein Gedenkstein. |
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Freitag, 10.07.2009 |
Klosterkirche
Lobenfeld: Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Heimatvereins Kraichgau e.V. an
die stellv. Vorsitzende und leitendes Mitglied des Redaktionsstabs Frau Doris Ebert. Herzlichen
Dank an dieser Stelle an die beiden Künstler |
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Samstag, 04.07.2009 |
Exkursion nach Lienzingen Die älteste urkundliche Erwähnung von Lienzingen,
seit 1975 ein Stadtteil von Mühlacker, stammt aus dem Jahr 766. In einer
Schenkung des Klosters Lorsch. ist von Laizhingen die Rede. Großen Besitz im
Dorf hatten die Freiherren von Enzberg und von Roßwag. Mit der Zeit wurden
die Besitztümer der beiden Klöster Sinsheim und Maulbronn immer bedeutender.
Die erste Kirche ist bei einer Übereignung an das Kloster Sinsheim im Jahr
1100 genannt. Im Mittelalter war Lienzingen oft, wegen seiner Lage an einer
Durchgangsstraße, in Kriegsgeschehen verwickelt. Die Einwohner Lienzingens
bauten deshalb Schutzanlagen in Form der befestigten Kirche. Diese heute
evangelische Kirche in Lienzingen ist eine ehemalige Kirchenburg von 1492.
Sie ist noch mit Mauer, Zugbrücke und Graben umgeben. |
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Samstag, 20.06.2009 |
Exkursion nach Weißenburg im
Elsass Von Office de Tourisme (im Zentrum gegenüber dem Rathaus). führte uns
die Stadtführerin Mme. Moog zwei Stunden zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Abteikirche St. Peter und Paul (ehemalige Klosterkirche); Kirche St. Jean
(hier predigte Martin Bucer, der kurz vorher die Nonne des Klosters
Lobenfeld, Elisabeth Silbereisen, geheiratet hatte); Palais Stanislas;
Salzhaus, malerisches Stadtviertel Le Bruch u. v. m.; anschließend war die
Möglichkeit gegeben, die gute elsässische Küche zu genießen. Unsere Exkursion führte uns dieses Mal über die
Grenzen des Kraichgaus. Damit wurden wir unserem Motto „Den Kraichgau kennen
lernen“ nicht untreu, denn das alte Reichskloster Weißenburg hat für weite
Teile des Kraichgaus eine große Bedeutung gehabt. Viele Dörfer waren abhängig
vom Kloster und verdanken seinem Güterverzeichnis ihre erste Erwähnung. Für
die altdeutsche Literatur spielt das Kloster ebenfalls eine wichtige Rolle
(Mönch Otfried von Weißenburg). Der Rhein war bis zur Besetzung des Elsaß im 17. Jahrhundert
durch die Franzosen keine Landesgrenze. Vielmehr gab es einen umfangreichen
wirtschaftlichen und kulturellen Austausch. Über das Kloster Weißenburg kam
vermutlich auch die Ottilienverehrung in den Kraichgau, denn auch das heutige
Mühlbach war als ehemaliger Ausbauort von Kleingartach von ihm abhängig, und
der heutige Eppinger Stadtwald auf Eppinger Hardt, in dem der Ottilienberg,
ein jahrtausende alter „Heiliger Berg“, liegt, gehörte zum größten Teil
damals noch „Gartach“ und „Witegowenhusen“. Es lohnte sich also dieses
Weißenburg kennen zu lernen. |
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Samstag, 16.05.2009 |
Exkursion nach Wiesloch-Baiertal;
Die erste Erwähnung von Baiertal als Buridal im
Lorscher Codex datiert vom Jahr 841. Archäologische Funde setzten ab dem 8.
Jahrhundert ein und lassen für das 12. Jahrhundert eine Blüte des Ortes
erahnen: Im Tal des Gauangelbachs bestand in Zusammenhang mit dem Wieslocher
Silberbergbau eine große Blei-Silberhütte. 1314 erscheint ein kleineres Gut
im Besitz des Klosters Schönau. Das Gut gehörte vorher Ulrich Landschad von
Steinach. Als Zeugen treten schon zu diesem Zeitpunkt die Ministerialen von
Hohenhart auf, die sich bis 1403 als Ortsherren in Baiertal erschließen
lassen. Durch deren missliche finanzielle Verhältnisse geht der Ort nach und
nach in andere Hände über: den Deutschen Orden und die Herren von Sickingen.
Durch den Bach war die Gemarkung in zwei Herrschaftsbereiche getrennt, in den
Zehnt Meckesheim und die Blutgerichtsbarkeit von Wiesloch. Die Ostseite
Baiertals wurde 1803 badisch. Der Rest zu drei Vierteln im Jahr 1805 sowie
der Anteil des Deutschen Ordens im Jahr 1809. Seit 31. Januar 1972 ist
Baiertal nach Wiesloch eingemeindet. |
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Samstag, 25.04.2009 |
Exkursion zum Malerdorf
Karlsruhe-Grötzingen; In einem Verzeichnis des Kloster Weißenburgs, in
dem geraubte Ortschaften aufgeführt wurden, ist Grötzingen 991 genannt Dieses
Jahr gilt als erste urkundliche Erwähnung. Nach der Christianisierung
entstanden fünf Kapellen. Aus einer dieser Kapellen soll die 1255 erstmals
erwähnte Dorfkirche hervorgegangen sein, die unter der Regierung Markgraf
Rudolf I. mit Beistand des Kloster Lichtenthals gebaut und Unserer Lieben
Frau geweiht wurde. 1414 wurde ein Ostchor im frühgotischen Stil angebaut.
Das Langhaus erweiterte man 1425. Seit 1556 wird in ihr der Gottesdienst nach
protestantischer Liturgie abgehalten. Um das bis zu 22 Grad gedrehte
Kirchturmdach rankt sich die Sage, wonach der neidische Teufel es nicht
auszureißen, sondern nur zu verdrehen vermochte. Vermutlich war die Drehung
vom Zimmermann so gewollt. Ein alter Stich der Weißenburger Kirche zeigt ein ganz
ähnliches Dach. Bemerkenswert ist auch das spätgotische Kruzifix am Altar
(1510), das aus der Ulmer Schule stammt. Bei der Renovierung 1976/77 wurden
im Chorbogen Fresken aus dem Jahr 1425 freigelegt (Gleichnis von den klugen
und törichten Jungfrauen). |
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Samstag, 04.04.2009 |
Exkursion nach Zaisenhausen Führung durch das Straßendorf durch Hartmut Hensgen (Verfasser der
Ortschronik „1000 Jahre Zaisenhausen“): u. a. die von
Weinbrenner-Schüler Hübsch gebaute ev. Kirche sowie Fachwerkhäuser. Die erste urkundliche Erwähnung von Zaisenhausen
stammt aus dem Jahr 991. Das Dorf erlebte in seiner Geschichte vielfach Besitzerwechsel
und Verpfändungen. Bekannt wurde der Ort durch das ehemalige
Schwefelbad, dessen Quellen im Jahre 1713 entdeckt wurde. Das Wasser galt als
sehr gutes Heilwasser. |
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Samstag, 14.03.2009 |
Exkursion nach Neidenstein Führung durch das „Burgdorf“ unter Leitung des Vorsitzenden des
Neidensteiner Heimatvereins Thomas Uhl (u. a. Epitaphien derer von
Venningen in der ev. Kirche, Vorderburg mit Heimatmuseum, Hauptburg,
Fachwerkhäuser). Anschließend Einkehr und Kurzreferate im Sportheim. Die Burg, deren älteste Bauteile auf das
13. Jahrhundert datieren, wurde 1319 erstmals im Besitz der Herren von
Neidenstein (Nydenstein) erwähnt. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut
und um die Vorburg erweitert. Die Kernburg ist bewohnt, im „Jägerhaus“ in der
Vorburg unterhalb der Burg ist seit 1994 ein Heimatmuseum untergebracht. Für den Bau der evangelischen Kirche in
Neidenstein nimmt man die Zeit um 1700 an, zumal das barocke Langhaus auf eine
Entstehung um diese Zeit hinweist. Die 1976 innen und außen vollkommen
renovierte Kirche beherbergt zahlreiche Epitaphen aus dem 15. bis
17. Jahrhundert. |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2008 |
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Samstag, 20.12.2008 |
Exkursion nach Eppingen Die
Eppinger Ratsherrenfamilie Becker, genannt Hartmanni, ist ein herausragendes
Beispiel für den Aufstieg von Söhnen bürgerlichen Familien an der Wende vom
15. zum 16.Jh., die durch den Besuch von Lateinschule und Universität
höchste, vorher fast ausschließlich Adelssöhnen vorbehaltene Ämter im Staat,
Kirche und Universität erreichten. In drei Generationen brachte diese Familie
fünf bedeutende Köpfe hervor. Diese sind als Professoren und Rektoren an der
Universität Heidelberg, als Kanoniker und Generalvikar in der Kirche sowie
als Hofräte, als Kanzler und Hofrichter in der Kurpfalz in leitende
Stellungen aufgestiegen. Ihr bedeutendster Vertreter Hartmannus Hartmanni d.
Ä. wurde sogar von Kaiser Karl V. wegen seiner Verdienste als Diplomat im
Dienste des Reichs in den erblichen Adelsstand erhoben. Mit der
Hartmanni’schen Stiftung hatte das Geschlecht der Hartmanni über 400 Jahre
lang eine segensreiche Bedeutung für die Eppinger Lateinschüler und
Gymnasiasten. Die Ausstellung „Die Hartmanni und ihre Zeit“ versucht die
außerordentliche Bedeutung der
Familie in ihrer Zeit sichtbar zu machen. |
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Samstag, 15.11.2008 |
Exkursion nach
Kraichtal-Münzesheim Führung durch den
historischen Ortskern mit dem bekannten Fachwerkhaus "Alte
Schmiede", dem Torwächterhaus und der evang. Kirche. Anschließend im
Gasthaus zum Lamm Vortrag zur Geschichte Münzesheims von Karl-Heinz Glaser,
Ehrungen wegen 25-jähriger Mitgliedschaft, Aussprache. |
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Samstag, 11.10.2008 |
Exkursion nach Massenbachhausen Rektor i.R. Raible und
Bürgermeister Christoph Schulz führten
durch den ehemals reichsritterschaftlichen Ort (u. a. neugotische kath.
Kirche, die 1905 als dreischiffige Basilika mit sehenswerter Ausstattung aus
früheren Epochen errichtet wurde, und Synagoge). Danach wurde in der Festhalle die Veranstaltung mit Kultur-,
Trachten- und Musikprogramm, gestaltet vom örtlichen Musikverein unter
Mitwirkung der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Sanktanna fortgesetzt. Aus
Massenbachhausen kam im 18. Jahrhundert die größte Gruppe Auswanderer
aus dem Kraichgau nach Sanktanna einer Gemeinde im donauschwäbischen Banat.
Sie leisteten dort, im Komitat Arad, das in Rumänien nahe der Grenze zu
Ungarn liegt, über viele Generationen hinweg eine wertvolle Aufbauarbeit. Bei
ihnen sind noch Kleidung, Mundart, Sprüche, Lieder, Sitten und Bäuche aus dem
Kraichgau erhalten, die mindestens 300 Jahre alt sind. |
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Samstag, 27.09.2008 |
Exkursion nach Obergimpern (Stadtteil von Bad
Rappenau) Führung durch Rudolf
Petzold, Dr. Hans-Heinz Hartmann und Dr. Schmütz u. a. zum herrschaftlichen
Rentamt, Hirschhorner Amtshaus, ev. Pfarrkirche, Schloss mit Park im
englischen Landschaftsgartenstil. Im Anschluss an die Führung im NZ einer
Gastwirtschaft Vortrag von Rudolf Petzold über die beiden die Obergimperner
Geschichte bestimmenden Adelshäuser. Der Ort
wird erstmals 1355 in einer Urkunde als Hof zu der oberen Guntbure erwähnt.
Aus dem Namensbestandteil Guntbure wurde im Lauf der Zeit schließlich
Gimpern. Vermutlich
um 1200 entstand eine 1368 beurkundete Wasserburg im Burggarten, bei deren
Bau Materialien der römischen Ruine verwendet wurden. Als
früheste Grundherren sind die Herren von Fürfeld nachgewiesen. Wenig später
wechselte der Besitz zu den Herren von Strahlenberg, dann an Pfalzgraf
Ruprecht I., der wiederum drei Viertel des Besitzes den Herren von Helmstatt
zu Lehen gab, deren Obergimperner Linie dann über 300 Jahre lang dort
ansässig war. Das restliche Viertel ging an die Herren von Hirschhorn. Nach
deren Aussterben ging deren Anteil an Freiherr Melchior von Wieser, nach dem
Aussterben der Helmstätter Seitenlinie deren Anteil an die Freiherren von
Yrsch. Diese bauten das Verwaltergebäude der alten Wasserburg 1766 zum
heutigen Schloss Obergimpern aus. |
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Samstag, 06.09.2008 |
Exkursion nach Daudenzell, Breitenbronn und Aglasterhausen. Die
evangelische Kirche in Daudenzell wurde nach dem Jahr 2000 umfassend saniert
und stellt das bedeutendste Bauwerk des Ortes dar. In der Turmkapelle haben
sich schmuckvolle historische Wand- und Gewölbemalereien aus der Zeit der
Gotik erhalten. Zu erkennen ist auch noch die ehemalige, inzwischen aufgelöste
Eisenbahntrasse. In
Breitenbronn sind in der Ortsmitte das Rathaus und Schule sowie die Kirche
von 1840 zu sehen. Es beherbergte von 150 Jahren auch die private Lehranstalt
(„Universität“) des Dr. Georg Adam Hillengaß. In Aglasterhausen
befinden sich in der Ortsmitte das Rathaus und die evangelische Kirche mit
markantem Doppelschiff von 1806/07. Die Hauptstraße und die Landstraße wurden
um 1780 von Kurfürst Carl Theodor neu angelegt. Ein 2006 renovierter
Gedenkstein von 1782 erinnert an ihn. |
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Samstag, 23.08.2008 |
Exkursion zum Sinsheimer Stift und zum Steinsberg Sinsheim. Die
erste Erwähnung der Burg Steinsberg fand im 12. Jahrhundert statt. Im
frühen Mittelalter hielt sich der Minnesänger Spervogel dort auf und besang
sie in seinen Liedern. Im Bauernkrieg wurde die Burg 1525 zerstört, danach
aber wieder aufgebaut. Nach einem Brand im 18. Jahrhundert verkam Burg
Steinsberg zur Ruine. Seit 1973 ist die Burg in Besitz der Stadt Sinsheim,
die seither erhebliche Mittel für die Erhaltung aufbrachte. |
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Samstag, 19.07.2008 |
Exkursion nach Karlsruhe-Durlach. Durlach,
eine einstmals eigenständige Stadt, bildet nach der Zwangseingemeindung im
Dritten Reich heute den größten Stadtteil von Karlsruhe. Von ihr ging 1715
die Gründung von Karlsruhe als neue Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach
aus. Durlach selbst war markgräfliche Residenzstadt von 1565 bis 1715. |
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Samstag, 28.06.2008 |
Exkursion nach Hüffenhardt. Im Anschluss daran fand
die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Neben dem Kassenbericht des
Kassiers Helmut Stickel, dem Bericht der Kassenprüfer, dem Bericht über
Mitgliederbewegung und Mitgliederinformationen von Anton Machauer erläuterte
der Vorsitzenden Bernd Röcker die allgemeine Entwicklung des Vereins.
Außerdem wurde Renate Buurma für Annette Seitz, die in den Beirat gewählt
wurde, als neue Schriftführerin gewählt. Marius Golgath wurde in den Beirat
kooptiert. Die
heutige Hüffenhardt entstand vermutlich erst im 10. Jahrhundert und
wurde erstmals anlässlich einer Schenkung von Gütern des Erchenbert von
Röttingen im Jahr 1083 an das Kloster Hirsau erwähnt. Im Hochmittelalter
waren die Lehnsherren des unter Oberhoheit des Bistum Worms stehenden Ortes
die Herren von Burg Guttenberg, also ab 1417 die Herren von Weinsberg, ab
1449 die Herren von Gemmingen. Die von Gemmingen hatten ab 1497 auch die hohe
Gerichtsbarkeit (Blutbann) über den Ort. Um 1525 wurde der Ort durch die
Herren von Gemmingen reformiert. Um das Jahr 1600 hatte Hüffenhardt rund 400
Einwohner, doch der nachfolgende Dreißigjährige Krieg dezimierte die
Bevölkerung auf sechs Haushalte. |
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Samstag, 31.05.2008 |
Exkursion nach Neulingen-Nußbaum
im Enzkreis. Nußbaum
ist der älteste der drei Ortsteile der Gemeinde Neulingen, die 1974 in Zuge
der Gemeindereform aus den drei Orten Bauschlott, Göbrichen und Nußbaum
entstand. Als "Nuzboumen" wird es bereits im Jahre 883 im Lorscher
Codex genannt; jedoch lassen die Reste einer größeren römischen Villa, die in
der Nähe des heutigen Ortes gefunden wurden, auf eine wesentlich weiter
zurückreichende Siedlungsgeschichte schließen. |
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Samstag, 03.05.2008 |
Exkursion nach Stettfeld. Dass
das römische Stettfeld mit seiner Lage an der Kreuzung der römischen
Fernverbindungen Basel – Mainz und Augsburg – Speyer eine gewisse Bedeutung
hatte, ist hinreichend bekannt. Dass diese Bedeutung eventuell größer war,
als bislang gedacht, wird immer wahrscheinlicher. Das zeigen auch die
aktuellen Grabungen in den Gewannen „Wachsäcker“ und „Großer Sand“ zwischen
Stetfeld und Weiher. Dort waren bereits 1982 und 1992 Teile eines Töpferei-
und Ziegeleibetriebes untersucht worden. Durch die im vergangenen Jahr
begonnenen Notgrabungen, die jetzt im April fortgesetzt werden, lässt sich
das tatsächliche Ausmaß dieses Betriebes nun auf mindestens 5 ha Größe
schätzen. Die archäologischen Zeugnisse der römischen Vergangenheit deuten
darauf hin, dass Stettfeld „nicht nur ein Straßenknotenpunkt war. Hier muss
etwas ganz Besonderes gewesen sein.“ |
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Samstag, 12.04.2008 |
Exkursion zum Stift Odenheim und
Greifenberg. Nach Rückkehr zum
Stifterhof. erläuterte Kurt Fay an Hand der wenigen Überreste die Geschichte
und Aussehen des ehemaligen Klosters Odenheim. Direkt
neben der Hauptstraße Odenheim-Eichelberg steht ein noch vollständig
erhaltener Rundturm dessen wehrhafter Charakter an den Schießscharten noch zu
erkennen ist. Daneben eine erläuternde Hinweistafel zur Geschichte des
ehemaligen Stiftes Odenheim. Im Jahre 1122 soll das Stift Odenheim gegründet
worden sein, 1123 wird dieses Stift in Verbindung mit dem Erzbischof Bruno
von Trier, einem geborenen Grafen von Lauffen erwähnt. Die Anlage wurde im
Bauernkrieg 1525 zerstört. Im Jahre 1670 wurden die Kirche und die Gebäude
wieder aufgebaut. Nach der Auflösung der Kurpfalz im Jahre 1803 fiel der
Besitz der Kirche an das Land Baden. Die Kirche und die Prälatenkapelle
wurden danach abgerissen und der heutige Gutshof entstand. |
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Samstag, 29.03.2008 |
Exkursion nach Bad Schönborn-Mingolsheim. Mingolsheim
wurde erstmals 773 im Lorscher Codex erwähnt. 1353 geriet es unter die
Herrschaft des Bischofs von Speyer (Gerhard von Ehrenberg). 1622 fand hier im
Dreißigjährigen Krieg die Schlacht am Ohrenberg zwischen Graf Mansfeld und Tilly
statt. Bereits 1825 war man bei der Suche nach Trinkwasser mit der ersten
Bohrung in 30 Meter Tiefe auf eine Schwefelquelle gestoßen. 1835 bis 1846
wurde die erste Kuranstalt in Betrieb genommen, welche sich aber nicht weiter
halten konnte. Erst 1928 wurde nach Erweiterung und Erbohrung einer zweiten
Quelle das „Schwefelbad Mingolsheim“ in Betrieb genommen (heute St. Rochus
Klinik). Die im Mai 1970 in 645 Meter Tiefe gefundene Thermal-Sole wurde als
Lambertusquelle gefasst und 1975 mit dem neu errichteten
Thermal-Sole-Bewegungsbad als Thermarium seiner Bestimmung übergeben. |
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Samstag, 01.03.2008 |
Exkursion nach Sinsheim-Weiler und zum Steinsberg. Dr. Ludwig Hildebrandt
und Nicolai Knauer führten durch das Burgareal. Die erste Erwähnung von Ort
und Burg fand im 12. Jahrhundert statt. Der Ort ist ein Burgweiler, der sich
in schützender Nähe zur Burg entwickelt hat. Im frühen Mittelalter hielt sich
der Minnesänger Spervogel in der Burg auf und besang sie in seinen Liedern.
Im Bauernkrieg wurde die Burg 1525 zerstört, danach aber wieder aufgebaut.
Nach einem Brand im 18. Jahrhundert verkam Burg Steinsberg zur Ruine. Seit
1973 ist die Burg in Besitz der Stadt Sinsheim, die seither erhebliche Mittel
für die Erhaltung aufbrachte. |
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Samstag, 12.01.2008 |
Exkursion nach Heilbronn. Besuch der Sonderausstellung „Tatort Talheim. 7000
Jahre später – Gerichtsmediziner ermitteln“. Vor rund 30 Jahren wurde
durch Zufall in einem Garten in Talheim bei Heilbronn ein Massengrab
entdeckt. Die Auswertung dieses spektakulären Fundes wird noch bis zum 27.
Jan. 2008 präsentiert. Es führte die Direktorin des Archäologie-Museums,
unter deren Leitung die Ausstellung aufgebaut wurde, Frau Dr. Christina
Jakob. |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2007 |
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Samstag, 17.11.2007 |
„Auf den Spuren des
berühmten badischen Baumeisters Friedrich Weinbrenner“ führte Anton Machauer
bei einer Exkursion zu zwei Landkirchen im Weinbrennerstil in Kleinsteinbach und Wössingen. Der
Kirchenbau als Träger der klassizistischen
Formensprache schlechthin, war es, der den Stil
Weinbrenners über das gesamte Großherzogtum Baden verbreitete,
auch in den ländlichen Gegenden. Er wurde zum reichhaltigen Betätigungsfeld
auch für die Schüler Weinbrenners. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
entstanden auf diese Weise ungefähr 100 Kirchen im Großherzogtum,
entsprechend der finanziellen Möglichkeiten der bauenden Gemeinden, eine
nicht unbedeutende Anzahl auch im Kraichgau. |
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Samstag, 04.11.2007 |
Exkursion zu Zeugen der
jüdischen Vergangenheit in Obergrombach. In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Hochstift
Speyer gehörenden Obergrombach bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis
1888. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Erstmals
wird 1646 ein jüdischer Einwohner am Ort genannt. Zunächst war ein Betsaal in einem jüdischen Privathaus
neben der Kirche vorhanden. 1790 wurde eine erste Synagoge mit einem
rituellen Bad erbaut. Das Gebäude ist als Wohnhaus erhalten. 1846 ersteigerte Nathan Drach für die jüdische Gemeinde die
auf Abriss angebotene ehemalige katholische Pfarrkirche St. Martin. Man
verzichtete auf den Abriss und baute die aus dem 14. Jahrhundert stammende
Kapelle zu einer Synagoge um wobei der Chor der Kapelle abgebrochen wurde. Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde 1888 kam die Kapelle
mit der schon seit 1885 erworbenen Burg und Schlossanlage Obergrombach in den
Besitz der Familie von Bohlen und Halbach. An der Gemarkungsgrenze Bruchsal/Obergrombach liegt der
1637 angelegte jüdische Friedhof am Waldrand des Eichelberges, der
zahlreichen jüdischen Gemeinden aus der Umgebung als Begräbnisplatz diente,
bis an einigen dieser Orte eigene Friedhöfe angelegt wurden. |
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Samstag, 13.10.2007 |
Exkursion nach Zeutern. 1409
wurde mit dem Bau des bis heute erhaltenen gotischen Turmes der alten St.
Martinskirche begonnen. Im alten Chorraum zeigen kostbare Fresken in eindringlicher
Darstellung Szenen aus der heiligen Schrift. Neben der Kirche, beim Durchgang
zum Friedhof, befindet sich ein Ölberg aus der ersten Hälfte des 16.
Jahrhunderts. Er zeigt in großer plastischer Ausdruckskraft und volksnah
dargestellt die Gefangennahme Jesu vor der erdachten Stadtkulisse Jerusalems. Das
Firstständerhaus Zeutern gehört mit dem in Untergrombach zu den ältesten
erhaltenen Firstständerhäusern in
Nordbaden. Das zweigeschossige Fachwerkgebäude stammt im Kern aus der Zeit um
1458. Es handelt sich um eine Firstständerkonstruktion, in der durch alle
Geschosse durchgängig ein Fachwerkständer bis in den Dachfirst reicht. |
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Samstag, 29.09.2007 |
Exkursion nach Bad Wimpfen. Führung unter Leitung
Günter Haberhauer, Vorsitzender des Vereins „Alt Wimpfen“. Das Thema greift die
Bedeutung des heutigen Stadt-Wappens mit dem rotbewehrten schwarzen
Reichsadler, der waagerecht im Schnabel einen silbernen Schlüssel hält, auf.
Der Adler war ursprünglich das Zeichen der Wimpfener Abhängigkeit vom Reich
zu Stauferzeiten (mittelalterliche Stauferpfalz), ab dem 14. Jahrhundert dann
das Symbol der Reichsstadt. Der Schlüssel ist das Attribut des heiligen Petrus
und als solcher die Wappenfigur des Bistums Worms. Er erinnert daran, dass
die Staufer Wimpfen auf Wormser Grund erbaut hatten. Von 1803 bis 1945 war es
eine hessische Exklave. |
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Samstag, 01.09.2007 |
Exkursion nach Sinsheim. Während
der Märzrevolution 1848 kam es in Sinsheim zu Aufständen demokratischer
Bürger und Handwerker. Die Revolutionäre herrschten ab April 1848 im
Sinsheimer Rathaus und riefen dort die demokratische Republik aus. 250 bewaffneten
Freischärlern zogen nach Heidelberg, um dort dem Revolutionär Friedrich
Hecker beizustehen. Der
Stiftsturm auf dem Michaelsberg ist Teil einer Benediktiner-Abtei, die ab
1100 entstand. Auch das eigentliche Stiftsgebäude und seine Nebengebäude sind
sehenswert. Das alte Spital wurde 1803 am Fuße des Stiftes errichtet und von
1857 bis 1896 als Spital genutzt. Die Betreuung lag in Händen des Amtsarztes
und einer Wärterin. Auch Dienstboten und durchreisende Handwerksburschen
wurden hier für ein paar Nächte eine Unterkunft gewährt. 1985–1988 wurde
dieses Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut. |
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Samstag, 28.07.2007 |
Exkursion nach Bruchsal. Die aus über 50 Gebäuden
bestehende Gesamtanlage des Bruchsaler Schlosses wurde unter Franz Christoph
von Hutten fertig gestellt und diente vier Kurfürsten als Regierungssitz.
1750 wurde das Reservegebäude (heute Teil des Schönborn-Gymnasiums) für die
Wasserversorgung des Schlosses errichtet, während das nahe gelegene Belvedere
1756 als Schießhaus genutzt wurde. Die heutige Peterskirche – ein Werk des
berühmten Baumeisters Balthasar Neumann – sollte als Pfarrkirche und Grablege
der Fürstbischöfe dienen. Am Ende der Führung steht der 38 Meter hohe
Bergfried als letzter Rest des früheren „Alten Schlosses“. |
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18.06. bis 13.07.2007 |
Ausstellung in Eppingen in der Kreissparkasse
Heilbronn – Filiale Eppingen „Experimentelle Archäologie -
Jungsteinzeit vergegenwärtigen“ Die Ausstellung gab
einen Einblick in die Arbeitsweise der Experimentellen Archäologie, die versucht,
die Techniken und Lebensweisen der jungsteinzeitlichen mit Nachbauten von
Funden im Experiment nachzuvollziehen und Vorgänge im Herstellungsprozess
vor- und frühgeschichtlicher Gerätschaften sowie Handlungsabläufe begreifbar
zu machen. Jungsteinzeitliche Originalfundgegenstände aus dem Kraichgau
ergänzten die Ausstellung. |
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Samstag, 30.06.2007 |
Exkursion zu den
stauferzeitlichen Als einzige unzerstörte
Burg am Neckar, als Deutsche Greifvogelwarte und Museumsburg, als „Herberge
der Gerechtigkeit“ und als Stammsitz der freiherrlichen Familie von Gemmingen-Guttenberg
seit 450 Jahren zeigt sich Burg Guttenberg über Neckarmühlbach als Apotheose
der Burgenherrlichkeit und Inbegriff der Ausflugsziele am Neckar und
Kraichgau, als dessen „Grenzfeste“ gegen das Neckarbergland es zusammen mit
der Kaiserpfalz Wimpfen und der Burg Ehrenberg gelten mag. So beschreibt Hartmut
Riehl in „Burgen und Schlössen im Kraichgau“ die Burg Guttenberg, die erstes
Ziel der Exkursion zu den stauferzeitlichen Burgen Guttenberg a. N. und
Fürfeld des Heimatvereins Kraichgau e.V. war. Schloss Fürfeld, das
nächste Ziel, ist einer der interessantesten Adelssitze im „Gemmingenschen
Kraichgau“ rund um Bad Rappenaus. Es besitzt Bauelemente aus vier Stilepochen:
Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Im Anschluss wurde Band
7 der „kleinen Reihe“ mit dem Titel „Ein römisches Landgut im Kraichgau“ von
Hans-Heinz Hartmann vorgestellt. |
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Samstag, 09.06.2007 |
Exkursion nach Lobenfeld. |
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Samstag, 12.05.2007 |
Exkursion nach Bretten. |
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22.04. bis 13.05.2007 |
Wenn Sie
sich für eine Ausleihe dieser Wanderausstellung interessieren wenden Sie sich
an uns. Ausstellung in Eppingen, Alte Universität: „Wohnbauten und Wehranlagen - mittelalterliche
Burgen im Kraichgau“ Auf der Basis des
neuesten Forschungsstandes werden die mittelalterliche Burgenlandschaft des
Kraichgaus aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Erkenntnisse aus Urkunden,
Bauforschung und Archäologie werden dem Besucher anschaulich und verständlich
in Wort, Bild, Modell und Exponat präsentiert. Aktionsmodelle und
Repliken zum Anfassen erleichtern den Zugang zum Thema und machen es
„begreifbarer“. |
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Samstag, 28.04.2007 |
Exkursion nach Eppingen Dr. Ludwig Hildebrand
führte in der „Alten Universität“ durch die Ausstellung „Wohnbauten und
Wehranlagen - mittelalterliche Burgen im Kraichgau“, in der auf der Basis des
neuesten Forschungsstandes die mittelalterliche Burgenlandschaft des
Kraichgaus aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. Im Gasthaus „Berliner
Eck“ fand anschließend die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt und gab
Gelegenheit sich über den Verein und seine Aktivitäten zu informieren. Mit rund 120
freigelegten Fachwerkhäusern aus verschiedenen Epochen besitzt Eppingen in
seiner Altstadt einen Reichtum an diesem Haustyp, wie wir ihn sonst nirgends
zwischen Rhein und Neckar, Schwarzwald und Odenwald finden. Fachwerkensemble
in den Straßen der Altstadt lassen den Besucher mittelalterliche
Reichsstadtromantik erahnen und die Entwicklung im Fachwerkbau
nachvollziehen. |
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15.03. bis 5.04.2007 |
Ausstellung in der
Kundenhalle der Kreissparkasse Heilbronn in ihrer Filiale in Eppingen, Bahnhofstr. 5 Gezeigt und umfassend
dokumentiert wurden mit Fotos und Zeichnungen von Prof. Dr. Ing. Erwin
Huxhold, des wohl besten Kenners der Fachwerkarchitektur unserer Region, die
Fachwerkhäuser aus dem Kraichgau. Der zeitliche Bogen spannt sich von
Fachwerkbauten des späten Mittelalters bis zu solchen des Barock. Deutlich wurde dabei,
dass jede Region – und natürlich auch der Kraichgau – im Laufe der Geschichte
ihren eigenen Baustil entwickelte. Die vor Ort vorhandenen natürlichen Ressourcen,
aber auch wirtschaftliche, politische und geistige Einflüsse waren für die
jeweilige regionale Bausweise prägend. |
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Samstag, 31.03.2007 |
Exkursion nach Waibstadt. … weitere Infos …. |
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Samstag, 03.03.2007 |
Exkursion nach Wiesloch. Der Freihof, das älteste
Gebäude Wieslochs, hat den Dreißigjährigen Krieg und beide Weltkriege
überlebt. Von der ehemaligen Stadtmauer sind der Dörndl, der Sauermillichhaffe
und der Runde Eckturm erhalten. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Kernstadt
sind das alte Rathaus, die Evangelische Stadtkirche mit Fundament- und
Mauerresten aus dem 11. Jahrhundert, die Sankt Laurentius-Kirche (Wiesloch)
und der jüdische Friedhof. |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2006 |
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Samstag: 11.11.2006 |
Exkursion nach Michelfeld. Michelfeld bildet mit
Eichtersheim seit der Gemeindereform im Jahre 1972 die Gemeinde Angelbachtal.
Im Jahre 831 wird das Dorf Michelfeld zum ersten Mal in den Urkunden des
Lorscher Codex erwähnt. Alte Ortsbeschreibungen weisen darauf hin, dass
dieses Dorf von alters her einen eigenen Adel auf seiner Gemarkung wohnen
hatte. Den größten Teil der Michelfelder Gemarkung aber verwaltete die
Familie von Gemmingen als Katzenellenbogisches Lehen, das heißt, als Lehen
der Landgrafen von Hessen. Wahrscheinlich bestand in Michelfeld eine
Wasserburg, die während des 30-jährigen Krieges, vermutlich in den Jahren
1634 und 1635 durch Brand zerstört wurde. Das heute noch erhaltene und in
Privathand befindliche Schloss wurde durch die Herren von Gemmingen-Hornberg
im Jahre 1753 erbaut. Die Kirche von Michelfeld ist ein Bau aus den Jahren
1767/68. Das hessische Wappen am Eingangsportal zeigt die Jahreszahl 1767,
während das Wappen der Freiherren von Gemmingen am Glockenturm aus dem Jahr
1768 stammt. |
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Samstag, 28.10.2006 |
Exkursion nach Ubstadt. Informiert wurde dann
auch in einer Literaturschau über neue Literatur über den Kraichgau.
Mitglieder hatten hier die Möglichkeit, auch ihre Neuerscheinungen
vorzustellen. |
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Samstag, 14.10.2006 |
Exkursion nach Bretten-Neibsheim. Die beiden ersten
gemeinsamen Treffen fanden in Eppingen 2004 und 2005 statt. … weitere
Infos …. |
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Samstag, 23.09.2006 |
Exkursion zum
Michaelsberg bei Untergrombach. |
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Samstag, 22.07.2006 |
Exkursion nach Handschuhsheim. |
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Samstag, 24.06.2006 |
Exkursion nach Heinsheim a.N. Heinsheim,
heute ein Stadtteil von Bad Rappenau, wird erstmalige urkundlich im
Schenkungs- und Übergabevertrag vom 21.2.965 erwähnt. Damals fiel der Besitz
in Heinsheim in das bleibende Eigentum des Hochstifts Worms zurück. Dieser
Vorgang blieb bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts bestimmend für die
Geschichte des Dorfes, denn die Ritter von Ehrenberg waren Lehensträger des
Bistums Worms. Wie die meisten ritterschaftlichen Orte hat Heinsheim als
einheitliche Gemeinde erst im Jahre 1806 erlangt, vorher war sie Jahrhunderte
hindurch 2. bzw. 3 Ortsherrschaften untertan. Nördlich
von Heinsheim liegt die Burg Ehrenberg aus dem zwölften Jahrhundert auf einem
Bergsporn über dem Neckar. Weithin sichtbar ist der alte Bergfried. Ein
mit alten Bäumen bestückter Park umgeben von Mauern bietet den Rahmen für das
1730 erbaute Barockschloss, das seit 275 Jahren in Privatbesitz der Familie
von Racknitz ist. |
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Samstag, 27.05.2006 |
Exkursion nach Wiesenbach (mit Mitgliederversammlung).
Kurzvortrag von Dr.
Günther Wüst zu Wiesenbach und der Propstei Ellwangen. Führung durch den Ort
und das Museum unter Leitung von Jürgen Kahlefeld. Anschließend Jahresmitgliederversammlung
(ohne Wahlen). Wiesenbach
liegt auf geschichtsträchtigem Boden. In der Nachbargemeinde Mauer befindet
sich die Fundstelle des berühmten "homo heidelbergensis". Auch die
Römer waren hier schon ansässig. Im Jahre 1969 fand man zwei römische
Gutshöfe, etwa um die Mitte des 2. Jahrhunderts entstanden; unweit der
römischen Heerstraße, die von Heidelberg-Neuenheim über Wiesenbach nach
Aglasterhausen führte. Unter dem "Schloßberg" und auch südöstlich
des Wiesenbachs, über dem steil zum Biddersbach abfallenden Hang des
"Kühbergs" bei den Gewannen "Burgstadel" und "Altes
Schloß", erhob sich einst eine der Burgen der Grafen von Lauffen. Um das
Jahr 1140 überließen die Lauffener Grafen ihren Wiesenbacher Besitz der
Benediktinerabtei Ellwangen. Schon bald nach der Lauffener Schenkung an die
Abtei Ellwangen entstand in Wiesenbach ein Kloster. Das "verschüttete"
Kloster wurde in Teilen beim Kirchenbau 1977 entdeckt, freigelegt,
dokumentiert und dargestellt. |
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Samstag, 06.05.2006 |
Exkursion nach Weingarten. Robert Hill führte durch
das ehemalige kurpfälzische Grenzstädtchen mit seinen Fachwerkhäusern,
Zentkeller und kath. Kirche u. a. mit einer Immakulata von Joachim Günther. Die über 1000 Jahre alte
Weinbaugemeinde Weingarten wurde von Weißenburgern Mönchen gegründet. Bis in
das 13. Jahrhundert war Weingarten im Besitz der Herren von Schmalenstein,
einem alten Rittergeschlecht, an dessen früheres Wasserschloss heute noch
Reste der Burgruine erinnern. Nach einem anderen Rittergeschlecht, den Herren
von Weingarten, wurde Weingarten Eigentum der Pfalzgrafen bei Rhein, einer
Linie des Hauses Wittelsbach; seit 1349 stand es unter kurpfälzischer
Verwaltung. Das Oberamt in Bretten war für die Belange der Gemeinde
zuständig, und dies erklärt auch, weshalb es bei den Beziehungen zwischen der
badischen Markgrafschaft Baden-Durlach und dem kurpfälzischen Weingarten
immer wieder zu Konflikten kam. |
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Samstag, 08.04.2006 |
Exkursion nach Bretten. Führung durch den
salierzeitlichen Burgstall (Nikolai Knauer, Marco Keller). Südöstlich von Bretten
wurden ab 1933 im "Burgwäldle" Grundmauern einer Burg auf steiler
Höhe über der Bahnlinie, hinter der Ölmühle, ausgegraben. Graben und Wall
sind noch zu erkennen; einige Mauerreste sind noch vorhanden. Die Burg war
möglicherweise Sitz der Gaugrafen im Kraichgau. Diese wurden von den
fränkischen Königen in Ostfranken - wozu auch der Kraichgau gehörte -
eingesetzt. Nach 1100 zerfielen die alten Grafschaften. Wer von den Grafen im
Kraichgau auf der Burg wohnte, ist nicht bekannt. Die Grafen von Lauffen
saßen beim Erlöschen ihres Geschlechtes 1219 auf der Burg. Mitte des 14.
Jahrhunderts war die Burg zerstört. |
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Samstag, 18.03.2006 |
Exkursion nach Hilsbach Führung durch das
ehemals kurpfälzische Amtsstädtchen (Dieter Müller). Im Anschluss daran
Gedankenaustausch im Nebenzimmer des Hotels „Zehntscheune“. Im Lorscher Codex
bereits im frühen Mittelalter als "Hillersbach" erwähnt, zunächst
im Besitz der Grafen von Öttingen, wurde Hilsbach samt Burg Steinsberg
anlässlich eines Familienstreites dem Kurfürsten von der Pfalz übergeben. Ursprünglich
im Tal gelegen, verlegte man den Ort nach der Erhebung zur Stadt um 1310 auf
den Berg und umgab ihn mit einer bis zu zwanzig Meter hohen Festungsmauer.
Die Pfarrkirche, um 1300 gebaut, ist dem heiligen Michael geweiht. In den Mauern
der alten Stadt besaßen neben der Pfalzgrafschaft die Reichsritter von
Remchingen, Gemmingen und Venningen Steinhäuser und Grundstücke. Von den
Deutschordensrittern kündet das am alten Schulhaus eingemauerte Prachtwappen,
das im Klostergarten gefunden wurde. Kurfürst Ludwig V. veranlasste 1521 den
Bau einer Kelterei. Als Amtsstadt besaß Hilsbach schon im 19. Jahrhundert
Bedeutung durch den Sitz eines fürstlichen Justizamtes. |
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Samstag, 28.01.2006 |
Exkursion nach Karlsruhe Führung mit Helene
Seifert durch die Große Landesausstellung Baden-Württemberg "Imperium
Romanum - Römer, Christen, Alamannen - Die Spätantike am Oberrhein" im
Landesmuseum. Die Ausstellung ist der
Umbruchszeit von der Mitte des 3. bis ins 5. Jh. n. Chr. in den
nordwestlichen Provinzen des Römischen Reichs gewidmet und lässt die
spannungsreiche Epoche zwischen Antike und Mittelalter lebendig werden, die geprägt
war von kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Römern und Alamannen, von der Völkerwanderung und vom
Aufkommen des Christentums |
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Samstag, 07.01.2006 |
Exkursion nach Heilbronn. Führung durch die
Ausstellung "Adolf Cluss – Revolutionär und Architekt" sowie den
historischen Stationenweg. Die
Ausstellungen im Stadtarchiv und im Adolf-Cluss-Kubus werden durch einen
Historischen Stationenweg verbunden, der vom Geburtshaus von Adolf Cluss in
der Klostergasse hinausführt in die „weite Welt“ und mit der Ausstellung über
den „roten“ Architekten in Washington endet. Dieser Weg steht gleichzeitig
für die Geschichte der Stadt Heilbronn, die ihre mittelalterlichen Mauern
überwindet und ihren Weg in die Moderne findet. |
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Samstag, 07.01.2006 |
In der Evangelische Kirche in Schwaigern-Niederhofen Vortrag von Dipl.-Ing. (FH) Götz Echtenacher über „Beobachtungen
zur Baugeschichte der Cyriakuskirche in Niederhofen“. Die Untersuchung von wieder verwendeten Balken in dem 1772
erbauten, bis heute nahezu unverändert erhaltenen Dachwerk über dem
Kirchenschiff erbrachte Ergebnisse, die die Baugeschichte der Kirche in ein
völlig neues Licht rücken. Ausgehend von den Briefen, die Pfarrer Glanz 1768 bis 1774
an den Herzoglichen Oberkirchenrat schrieb, werden die damaligen Baumaßnahmen
skizziert. Durch diese Erkenntnisse, ergänzt durch eigens erstellte Pläne und
zahlreiche Beobachtungen zu Baudetails und Wandmalereien, werden auch
konkretere Aussagen zur älteren Baugeschichte möglich. |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2005 |
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Samstag, 12.11.2005 |
Exkursion nach Mauer. |
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Samstag, 22.10.2005 |
Exkursion nach Horrenberg (Ortsteil von Dielheim). Im Anschluss an die
Führung Jahreshauptversammlung 2005 (ohne Wahlen). |
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Samstag, 08.10.2005 |
Exkursion nach Sulzfeld. |
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Samstag, 17.09.2005 |
Exkursion nach Helmstadt. |
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Samstag, 16.07.2005 |
Exkursion nach Edingen-Neckarhausen. Im gräflichen Schloss in
Neckarhausen sind bisher noch nie ausgestellte Exponate, Gemälde, kunsthandwerkliche
Objekte, Archivalien und Fotos zu sehen, die einmalige Einblicke in die
bewegte Vergangenheit dieser faszinierenden Familie geben, die nachhaltig die
Entwicklung einer ganzen Region prägte und die Einfluss auf die europäische
Entwicklung nahm. Auch für die Kraichgauer
ist die Sonderausstellung von Interesse, denn Franz Albert Freiherr von
Oberndorff, der bedeutendste Spross der ehemals oberpfälzischen Adelsfamilie,
war ab 1778 Statthalter des Kurfürsten Karl Theodor in der Kurpfalz, als
dieser auch die Herrschaft in Bayern übernahm und von Mannheim nach München
übersiedelte. Er verwaltete daher auch die pfälzischen Gemeinden im Kraichgau
bis zu seinem Tod 1799. |
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Samstag,
02.07.2005 |
Exkursion
zur Burg Neipperg und Schwaigern; Die
staufische Burg Neipperg mit ihren zwei Bergfrieden, einst Stammsitz der
Grafen von Neipperg, prägt das Dorfbild. Es handelt sich um zwei unmittelbar
beieinander liegende und auch zusammengehörige, jedoch baulich völlig getrennte
Burgen mit zwei gewaltigen Türmen: Die untere und die obere Burg. Einer der
Bergfriede wurde als Donjon, d.h. als Wohnturm, benutzt und besitzt noch
Räume aus dem 12. Jahrhundert. Der
Stadtkern von Schwaigern wird beherrscht von der evang. Stadtkirche, deren
älteste Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen. Sehenswert auch der
Barbara-Altar von Jörg Ratgeb. Neben der Kirche das Rokoko-Schloß von 1702.
Das Jugendstilrathaus von 1906, die einstige Kelter, ein renovierter
Fachwerkbau von 1659, der Hexenturm und ein erhaltener Abschnitt der
Stadtmauer machen einen Besuch lohnenswert. |
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Samstag,
04.06.2005 |
Exkursion nach Bad
Schönborn-Langenbrücken; Führung durch das
Donauschwäbisches Heimatmuseum (Paratuscher Sammlung) am Bahnhof unter Leitung
von Martin Kundl. Anschließend Lichtbilder-Vortrag zur Auswanderung aus dem
Kraichgau nach Südosteuropa mit Heinz E. Walter. |
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Samstag,
21.05.2005 |
Exkursion nach Bretten-Bauerbach; Führung durch die
Katholische Kirche und den Ort mit Wolfgang Martin; anschließend Kurzvortrag
zur Geschichte des Ortes ebenfalls von Wolfgang Martin. Bauerbach wird erstmals
778 als "villa Burbach" in Creichgowe" im Güterbuch des
Klosters Lorsch urkundlich erwähnt. Es ist seit 1972 ein Stadtteil von
Bretten. Sehenswert ist das
Ortsbild prägende Rathaus aus dem Jahre 1585. Die reizvolle Orgel in der
kleinen Kirche Bauerbach bei Bretten ist auf ganz eigene Weise mit St.
Stephan in Karlsruhe verbunden. Sie war 1776 für die erste katholische Kirche
der jungen Stadt gebaut worden. Auf ihrem eleganten Gehäuse fanden drei Engel
Zuflucht, die für die Silbermann-Orgel in St. Blasien geschaffen waren, bei
der Übertragung aber in St. Stephan keinen Platz mehr fanden. |
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Samstag,
30.04.2005 |
Exkursion nach Lobenfeld; Anschließend
Besichtigung der mittelalterlichen Wandmalereien (Führung Doris Ebert). In der ehemaligen
Klosterkirche Lobenfeld haben sich einer der umfangreichsten Komplexe romanischer
Wandmalerei in Südwestdeutschland sowie mehrere gotische Wandbilder
verschiedener Ausstattungsphasen des 14., 15. und 16. Jahrhunderts erhalten,
die trotz ihrer Bedeutung von der kunsthistorischen Forschung bisher nur am
Rande wahrgenommen worden sind. Ihre kunsthistorische Analyse und
wissenschaftliche Erforschung war 1999 - 2002 Gegenstand eines
Forschungsprojekts. |
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Samstag,
10.04.2005 |
Exkursion nach
Remchingen-Wilferdingen; Führung durch den Ort
unter Leitung von Werner Kröner; anschließend“ Vortrag u. a. zu den jüngsten
römerzeitlichen Funden auf der Wilferdinger Gemarkung |
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Samstag,
19.03.2005 |
Exkursion zu den Burgen
in Grombach und Ehrstädt. Grombach,
seit 1973 Stadtteil von Bad Rappenau, besaß im 13. und 14. Jahrhundert einen
eigenen Ortsadel. Die am Südende des Dorfes gelegene, im Wesentlichen aus dem
14. und 15. Jahrhundert stammende Burg, hat ihren Charakter als Wasserburg
vollkommen verloren. Das an ihrer Stelle errichtete viergeschossige heutige
Schlossgebäude wurde zu einem Gutshofgebäude und macht mit der bis zum
dritten Stockwerk reichenden Mantelmauer und noch erhaltenen Rundturm einen
trutzigen Eindruck. Es führten Dr. Arnold Scheuerbrandt und Nicolai Knauer. Nächstes Ziel der
Exkursion war Ehrstädt, heute ein
Stadtteil von Sinsheim, das sich bis heute den dörflichen Charakter bewahrt
hat. Die Führung erstreckte
sich zunächst im Außenbereich des Schlosses Neuhaus, das sehr schön zwischen
den Wäldern gelegen ist. Es erscheint
erstmals in einem Kaufbrief vom 7. Juli 1329. Johann Christoph von Degenfeld
ließ 1594 die alte Burg abreißen und an ihrer Stelle das heutige Schloss
1596/97 errichten. Im Ort selbst steht das
1769 erbaute kleine Schloss direkt an der Kreuzung nach Grombach. Es ist ein
schlichter zweiflügeliger Spätbarockbau mit drei Stockwerken. Das an der Straße von
Ehrstädt nach Steinsfurt liegt das kleine, heute als Gutshaus genutzte
Schlösschen Eulenhof, ein schmucker zweistöckiger klassizistischer 1793
errichteter Putzbau, konnte an diesem Tag nicht mehr besichtigt werden. |
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Samstag,
26.02.2005 |
Exkursion nach Hoffenheim; |
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Rückblick auf die Veranstaltungen 2004 |
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Samstag:
27.11.2004 |
Exkursion nach Wollenberg. |
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Samstag:
30.10.2004 |
Exkursion nach Adelshofen. |
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Samstag:
09.10.2004 |
Exkursion nach
Walzbachtal-Jöhlingen; |
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